Ärzte Zeitung, 13.07.2015

Premiere

Kliniklabor setzt nur auf digitale Diagnose

EINDHOVEN. Das größte Pathologielabor der Niederlande LabPon hat nach Angaben des Medizintechnikanbieters Philips als erstes klinisches Pathologielabor der Welt vollkommen auf digitale Diagnose umgestellt.

Im Rahmen dieser Umstellung würden sämtliche klinischen Histologiefälle jetzt digital mit der Philips IntelliSite Pathology Solution beurteilt und diagnostiziert, und nicht mehr mit dem Mikroskop.

Dies resultiere in höherer Effizienz und Qualität sowie verbesserten Serviceniveaus des Labors. Das Labor werde jährlich zu mehr als 54.000 Histologiefällen konsultiert.

Jeder der dafür notwendigen 300.000 Objektträger müsse vorbereitet, analysiert, diagnostiziert und die Berichte erstellt sowie archiviert werden. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »