Ärzte Zeitung, 25.02.2016

Smart Health

Bund will mehr Mikroelektronik

BERLIN. Die Elektronik dringt in immer mehr Bereiche des Gesundheitswesens vor. "Als Schlüsseltechnologie fördert sie die Entwicklung verbesserter - das heißt intelligenter oder vernetzter - Medizinprodukte (‚Smart Health‘)", heißt es in dem vor Kurzem vorgestellten Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2016 - 2020 mit dem Titel "Mikroelektronik aus Deutschland - Innovationstreiber der Digitalisierung".

Das Programm unterstützt nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) insbesondere die Entwicklung von Industrie 4.0, von Elektromobilität und automatisiertem Fahren, einer nachhaltigen und effizienten Energieversorgung sowie intelligenter Medizintechnik. Das BMBF finanziert es bis zum Jahr 2020 mit rund 400 Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der immer mehr Staaten vor große Herausforderungen in der zunehmend individualisierteren, medizinischen Gesundheitsversorgung stelle, "handelt es sich um einen Markt mit vorhersehbar nachhaltigem Wachstum", wird in dem Rahmenprogramm prognostiziert. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »