Ärzte Zeitung, 27.11.2015

Seniorenresidenzen

Abstriche bei medizinischer Versorgung

HAMBURG. In jeder fünften Seniorenresidenz gibt es keinen ambulanten Pflegeservice, bei weniger als der Hälfte der Einrichtungen ist dauerhaft ein Arzt vor Ort. Nur rund ein Viertel weist eine eigene Apotheke auf.

Das geht aus einer Studie hervor, die das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat.

Wer seine Altersruhe mit besonderem Komfort und Service genießen wolle, sollte sich demnach genau informieren, welche Einrichtung diesen Ansprüchen gerecht wird, heißt es von Institutsseite.

Acht große Anbieter von Seniorenresidenzen, die mindestens sieben Häuser mit vollwertigen Wohnungen anbieten, seien mittels verdeckter Beratungsgespräche untersucht worden. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »