Ärzte Zeitung, 28.04.2010

Landärzte beklagen fehlende DSL-Anbindung

MAINZ (eb). Die nicht vorhandene DSL-Anbindung in ländlichen Gebieten könnte das Nachwuchsproblem von Landarztpraxen zusätzlich verschärfen. Darauf weist die KV Rheinland-Pfalz hin. Denn der Praxisbetrieb sei mittelfristig ohne Internetanbindung nicht mehr möglich - nicht nur wegen der E-Card. Bei der KV würden sich immer mehr Ärzte melden, die die Online-Abrechnung über das neue KV-Internetportal nutzen möchten, denen aber die nötige DSL-Anschlussmöglichkeit fehle.
"Wird die Online-Anbindung der Praxen Pflicht, wie es Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler im Zuge der Diskussion um die weitere Einführung der elektronischen Gesundheitskarte fordert, stehen niedergelassene Ärzte in ländlichen Gebieten ohne DSL-Anbindung vor einem großen Problem", sagt Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorsitzender der KV RLP.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »