Ärzte Zeitung, 17.05.2010

Ulmer Uni-Klinik mit eigener Patientenakte

WIESBADEN (reh). Die Uniklinik Ulm hat auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. in Wiesbaden jetzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) vorgestellt. Das Besondere daran: Die Ärzte der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Ulmer Uniklinikum haben die ePA selbst programmiert. "Als wir uns vor sechs Jahren zur elektronischen Dokumentation entschlossen, gab es kein geeignetes oder bezahlbares Produkt", so Dr. Konrad Kastl.

Angefangen haben die Ärzte mit Dienst- und Operationsplänen im PC, seit Kurzem sei nun auch die Ambulanz papierfrei. Alle Dokumente, die der Patient mitbringe, würden bei der Anmeldung gescannt und dem Patienten sofort zurückgegeben. Das nächste Schriftstück, dass in der Klinik erstellt würde, sei der Entlassbrief an den weiterbehandelnden Arzt, berichtete Kastl.
In der Klinik werden jährlich mehr als 12 000 Patienten ambulant und stationär versorgt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »