Ärzte Zeitung, 05.07.2011

Internetnutzer wissen zu wenig über die Gefahren

BOCHUM (ava). Anwender wissen zu wenig über die Gefahren im Internet. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt das Software-Unternehmen G Data in einer internationalen Studie "Wie schätzen Nutzer die Gefahren im Internet ein?".

Über aktuelle Online-Bedrohungen sind viele Anwender kaum informiert. Außerdem verfügen sie über ein veraltetes Wissen in Sachen Schadcode und deren Verbreitungswege.

So gehen über 92 Prozent der Befragten davon aus, dass eine Infektion des eigenen PCs ersichtlich ist. Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Nutzer noch am besten ab. Die Niederländer erreichen im Ländervergleich den zweiten Platz.

Trotz dieser positiven Anzeichen, ist das Wissen über Online-Kriminalität, Angriffe auf persönliche Daten und Bedrohungspotenziale auch bei den Befragten in diesen Ländern nicht ausreichend, um sich effektiv absichern zu können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »