Ärzte Zeitung, 09.05.2014

CGM

Kleiner Dämpfer beim Gewinn

KOBLENZ.Der Health-IT-Anbieter CompuGroup Medical AG (CGM) hat den Finanzbericht fürs erste Quartal 2014 vorgelegt. Demnach erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 122,1 Millionen Euro - das sind acht Prozent mehr als im Vorjahresquartal ( 113,5 Millionen Euro).

Das organische Wachstum zu konstanten Wechselkursen betrug laut CGM ein Prozent. Der Konzerngewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal lag bei 22,0 Millionen Euro (25,5 Millionen Euro in 1/2013).

Laut CGM haben sich vor allem ein schwaches Ergebnis im Bereich Hospital Information Systems und signifikante Währungseinflüsse negativ aufs erste Quartal ausgewirkt, während die Bereiche Arzt- und Apothekensoftware ein gutes organisches Wachstum in Europa verzeichnet hätten.

Zufrieden zeigt sich das Unternehmen mit dem Fortschreiten des Projekts zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Bisher habe CGM 180 von insgesamt 500 erforderlichen Ärzten für die Teilnahme an der Pilotphase gewinnen können.

"In einigen unserer Geschäftsbereiche liegt eindeutig Optimierungspotential und wir arbeiten hart daran, die nötigen Veränderungen schnell durchzuführen", sagt Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical AG.

"Die Fortschritte in den USA lassen uns zuversichtlich nach vorne blicken und ich freue mich besonders über unsere bedeutende Rolle im Aufbau der Telematik-Infrastruktur, die das deutsche Gesundheitswesen nachhaltig positiv verändern wird."

Fürs Gesamtjahr 2014 erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz von 510 bis 520 Millionen Euro und ein operatives Konzernergebnis (EBITDA) von 100 bis 110 Millionen Euro. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »