Ärzte Zeitung, 09.03.2015

E-Arztbrief

Erste Software erhält KVTG-Siegel

BERLIN. Die KV Telematik GmbH (KVTG) hat nun das erste Zertifikat für den elektronischen Arztbrief (E-Arztbrief) via KV-Connect - dem von den KVen betriebenen Kommunikationskanal zwischen Praxen und Kliniken - vergeben.

Die GMC Systems mbH habe das erst im Februar aufgelegte Audit für ihre Kommunikationssoftware GMC PaDok erhalten, teilt die KVTG mit.

Über KV Connect soll Praxen und Kliniken eine sichere Kommunikation untereinander möglich sein. Die nötige Spezifikation für den KV Connect E-Arztbrief steht den Softwareherstellern seit September 2014 zur Verfügung.

Der KV Connect eArztbrief sei auch gemeinsam mit Softwareherstellern entwickelt worden, heißt es. Mit dem Audit will die KVTG die ordnungsgemäße Implementierung und vor allem auch die nötige Interoperabilität überprüfen. Wie die KVTG berichtet, hätten bereits weitere Arztsoftware-Anbieter ihre Teilnahme am Audit zugesagt.

GMC PaDok ist dabei eine herstellerübergreifende Lösung, die sich als eigenständiger Kommunikationsclient betreiben oder auch als Add-on in die Praxis- oder Kliniksoftware integrieren lässt.

Das geplante E-Health-Gesetz sieht übrigens vor, dass Ärzte in den Jahren 2016 und 2017 für das Versenden elektronischer Arztbriefe eine Anschubfinanzierung von 55 Cent je Übermittlung erhalten. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »