Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Babylonische Sprachverwirrung

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Agnes, Eva, Verah und jetzt MoNi - wenn es darum geht, die Arbeit der medizinischen Fachangestellten (MFA) aufzuwerten, dann sind alle Beteiligten sehr erfinderisch - vor allem wenn es um die Namensgebung geht.

Ob diese babylonische Sprachverwirrung hilfreich ist, der Idee, Ärzte durch ihre Mitarbeiterinnen zu entlasten, zu einer schnellen bundesweiten Verbreitung zu verhelfen, ist fraglich. Ideenvielfalt ist gut. In diesem Stadium - immerhin gibt es schon eine eigene Ziffer für die Abrechnung - wäre es sinnvoll zumindest zu einem einheitlichen Begriff zu kommen, um Transparenz für die Öffentlichkeit herzustellen.

Festzuhalten bleibt, dass weitergebildete MFA Ärzte bei Hausbesuchen entlasten können. Das ist letztlich keine Konkurrenz für Ärzte, sondern Unterstützung, vor allem für überlastete Landärzte. MFA, die diese delegierbaren Leistungen erbringen, werden auch niemals ärztliche Diagnose und Therapieentscheidungen ersetzen können.

Entscheidend für den Erfolg dieses Modells wird letztlich nicht der Name sein, sondern eine kostenadäquate Honorierung der Praxen.

Lesen Sie dazu auch: In Niedersachsen geht das Projekt MoNi an den Start

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Lesetipps
Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Eine auswahl frischer, unverarbeiteter Lebensmittel mit antioxidativen Wirkungen.

© bit24 - stock.adobe.com

Medizin aus dem Kochtopf

Wie Ernährung die altersbedingte Makuladegeneration beeinflusst

Cristiano Ronaldo schießt auf das Tor von Manuel Neuer.

© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matthias Hangst

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Spitzensport schützt – und hinterlässt Spuren