Ärzte Zeitung, 19.01.2010

Arzthelferinnen: Kündigungsschutz diskriminiert Jüngere

LUXEMBURG (mwo) Arzthelferinnen, die mit jungen Jahren in das Erwerbsleben einsteigen, werden bei deutschen Kündigungsfristen rechtswidrig benachteiligt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verwarf die entsprechende Regelung am Dienstag als unzulässige Diskriminierung wegen des Alters.

Als Konsequenz muss Deutschland das Gesetz ändern, Gerichte sollen die Regelung ab sofort nicht mehr anwenden.

Az.: C-555/07

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »