Ärzte Zeitung, 16.01.2013

Kündigung

Gespräch verlängert Klagefrist nicht

BERLIN. Wird nach Kündigung über die Fortsetzung eines Arbeitsverhältnisses verhandelt, verlängert sich dadurch die Frist für eine Kündigungsschutzklage nicht, entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

Im fraglichen Fall hatte eine Frau nach Kündigung mit dem Arbeitgeber nochmal Gespräche geführt. Ohne Ergebnis. Als sie schließlich vor Gericht zog, war es zu spät.

Kündigungsschutzklage ist zwingend drei Wochen nach Zugang der Kündigung einzureichen. (bü)

LAG Berlin-Brandenburg, Az.: 6 Sa 1754/12

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