Ärzte Zeitung, 19.07.2010

Aigner unzufrieden mit Beratungsprotokollen

BERLIN (dpa/eb). Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ist unzufrieden mit den Beratungsprotokollen für Bankkunden. "Die Banken und die Finanzdienstleister haben anscheinend die Finanzkrise und den daraus entstandenen Vertrauensverlust vergessen.", sagte Aigner dem "Hamburger Abendblatt" (Montag).

Vordrucke, die etwa "lediglich vorformulierte Textbausteine enthalten und keinen Platz für die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden zulassen, gehören aus dem Verkehr gezogen." Seit 1. Januar müssen Banken Beratungsgespräche über Geldanlagen protokollieren und das Protokoll dem Kunden geben. Damit soll eine falsche Beratung später besser nachzuweisen sein.
"Oft sind nicht die Berater das Problem, sondern falsche Vorgaben aus den Chefetagen", sagte die Ministerin. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) solle Vorgaben machen, die die Qualität der Protokolle verbessern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »