Ärzte Zeitung, 08.05.2008

Verbraucher mit mehr Rechten bei Auskunfteien

BERLIN (dpa). Die Verbraucher in Deutschland sollen mehr Rechte im Umgang mit Auskunfteien wie der Schufa erhalten. Künftig müssen gespeicherte Daten, die für Vertragsabschlüsse wie Kredite wichtig sind, offengelegt und erklärt werden. Dies sieht eine vom Bundesinnenministerium geplante Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes vor.

Verbraucher erhalten damit bei automatischen Einstufungen (Scoring) die Möglichkeit, fehlerhafte Daten und Missverständnisse zu korrigieren. Eine falsche Einstufung kann dazu führen, dass ein Verbraucher keinen Kredit oder keinen Mobilfunkvertrag erhält.

Allein die Schufa verwaltet Informationen über mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland. Daneben beschäftigen sich inzwischen aber auch zahlreiche andere Unternehmen mit dem Handel von Daten.

Topics
Schlagworte
Recht (11861)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »