Ärzte Zeitung, 07.05.2009

TIPP DES TAGES

Alter Name bleibt der Praxis erhalten

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass BVG: Dreifachnamen bleiben verboten verboten bleiben, lässt Ärztinnen und Ärzten, die heiraten wollen, auch bei Doppelnamen genügend Spielraum. Auch wer seinen Namen bei einer Heirat aufgibt, darf im Geschäftsverkehr weiter unter altem Namen auftreten, so die Richter in der Urteilsbegründung. Die geltenden Regeln böten genügend Möglichkeiten, "Bedürfnissen nach Ausdruck der eigenen Identität wie der Zusammengehörigkeit im Namen nachkommen zu können". Für Ärzte mit gut eingeführter eigener Praxis bedeutet das: Sie können den Namen des Ehemannes oder der Ehefrau übernehmen, ohne dass sich am Praxisschild etwas ändern muss. Ein Dreifachname ist nicht nötig.

Az.: 1 BvR 1155/03

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »