Ärzte Zeitung, 11.01.2010

"Blöde Kuh" kostet Nachbarin 700 Euro

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Eine Frau aus Hessen muss ihrer Nachbarin 700 Euro zahlen, da sie diese mehrfach als "blöde Kuh" beschimpft hatte. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt steht der Nachbarin neben dem Anspruch auf Unterlassung dieser Behauptung auch das Schmerzensgeld zu. Das berichtet die Fachzeitschrift "OLG-Report".

Für einen Anspruch auf Schmerzensgeld müsse der Geschädigte nicht nachweisen, dass die ehrverletzenden Äußerungen zu gesundheitlichen Schäden geführt hätten, erklärte das Gericht. Vielmehr genüge es, wenn die Äußerung das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen beeinträchtigt habe.Az.: 16 U 15/09

Topics
Schlagworte
Recht (11954)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »