Ärzte Zeitung, 12.01.2010

Medikament darf nicht den Zusatz "akut" tragen

MÜNCHEN (eb). Ein Arzneimittel darf nicht einfach mit dem Namenszusatz "akut" versehen werden, so das Landgericht (LG) München. Das Gericht untersagte einem Pharmakonzern, ein Arzneimittel gegen Sodbrennen mit eben jenem Namenszusatz zu versehen, weil das Medikament erst einen Tag nach der Einnahme und damit nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung wirke (Az.: 7 O 17092/09).

Schnell sei eine Wirkung innerhalb einer Stunde. Damit folgte das Gericht der Argumentation des klagenden Wettbewerbsverbands.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »