Ärzte Zeitung, 25.05.2010

Mobilfunkanlage darf optisch beeinträchtigen

KOBLENZ (dpa). Eine Mobilfunkanlage, die zu einer geringfügigen optischen Beeinträchtigung führt, muss nicht beseitigt werden. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz. Nachbarn müssten die geringen Beeinträchtigungen hinnehmen. Das öffentliche Interesse, Versorgungslücken im Mobilfunknetz zu schließen, habe Vorrang.

Das Gericht lehnte damit den Baustopp für eine Mobilfunkanlage ab. Ein Wohnungseigentümer hatte sich dagegen gewandt, dass auf einem Nachbargrundstück eine solche Anlage errichtet wird. Er fürchtete insbesondere optische Beeinträchtigungen durch die mit einem sechs Meter hohen Rohr verkleidete Antenne. Das OVG sah jedoch für den Baustopp keine rechtliche Grundlage. Die Anlage störe nicht mehr als ein entsprechend hoher Schornstein, hieß es.

Az.: 1 B 11356/09

Topics
Schlagworte
Recht (11954)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »