Ärzte Zeitung, 23.01.2011

Zahl der Ehescheidungen 2009 rückläufig

WIESBADEN (eb). Im Jahr 2009 wurden in Deutschland etwa 185.800 Ehen geschieden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist das ein Rückgang um 3,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Damals wurden 191.900 Scheidungen registriert.

Damit wurden 2009 von 1000 bestehenden Ehen zehn geschieden - 2008 waren es elf. Seit 2004 ist die Entwicklung bei den Ehescheidungen rückläufig, nur 2008 gab es eine Steigerung.

Bei den 2009 geschiedenen Ehen wurde der Antrag in 53,3 Prozent der Fälle von der Frau und in 38,1 Prozent vom Mann gestellt. In den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung.

Insgesamt setzte sich 2009 die Tendenz der vergangenen Jahre zu einer längeren Ehedauer bis zur Scheidung fort: 2009 betrug die durchschnittliche Ehedauer bei der Scheidung 14 Jahre und 4 Monate, 1992 waren es 11 Jahre und 6 Monate.

Topics
Schlagworte
Recht (11734)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »