Ärzte Zeitung, 11.01.2013

Brustimplantate

Prozess gegen TÜV vertagt

FRANKENTHAL. Weil sie mangelhafte Brustimplantate eingesetzt bekam, hat eine Frau aus Ludwigshafen den TÜV-Rheinland verklagt. Sie verlangt 100.000 Euro Schmerzensgeld.

Am Mittwoch begann das Verfahren vor dem Landgericht in Frankenthal. Der Prozess wurde jedoch nach einstündiger Verhandlung auf den 14. März vertagt.

Die 62-jährige Klägerin wirft dem TÜV-Rheinland vor, die Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) nicht ausreichend kontrolliert zu haben.

Neben dem Schmerzensgeld fordert die Frau, dass der TÜV auch für mögliche Folgeschäden aufkommt.

Auch das Landgericht Karlsruhe beschäftigt sich mit dem Skandal. Eine Entscheidung steht noch aus. (dpa)

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