Ärzte Zeitung, 12.02.2013

Urteil

Klinik haftet für nicht erkannte Gehirnblutung

KÖLN. Wenn Klinikärzte wegen eines Befunderhebungsfehlers eine Subarachnoidalblutung in Form einer Warnblutung nicht erkennen, haftet das Krankenhaus für schwere Gesundheitsschäden durch eine spätere erneute Blutung, so das Oberlandesgericht Hamm in einem nicht rechtskräftigen Urteil.

Ein 34-Jähriger war mit plötzlichen heftigen Kopfschmerzen ins Krankenhaus gekommen und mit der Diagnose Spannungskopfschmerz mit einem Schmerzmittel entlassen worden.

13 Tage später erlitt er weitere Blutungen und wurde zum Pflegefall. Die Richter sprachen dem Kläger Schmerzensgeld und Schadenersatz zu. (iss)

Az.: I-26 U 142/09

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »