Ärzte Zeitung, 29.07.2014

Hebamme unter Verdacht

UKSH lässt Entbindungen untersuchen

KIEL/MÜNCHEN. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird "rein vorsorglich" eine umfassende Prüfung aller Entbindungen vornehmen, an denen die Hebamme beteiligt war, die vor Kurzem in München wegen des Verdachts auf vierfachen versuchten Mord im Kreißsaal verhaftet worden war. Sie soll in München Müttern bei Sectiones Heparin verabreicht haben.

Die Hebamme war laut UKSH über sechs Jahre am Campus Kiel beschäftigt. Wie das UKSH weiter mitteilt, lägen derzeit "keine Hinweise auf Auffälligkeiten" vor. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »