Urteil

Gericht erlaubt Röntgen zur Altersbestimmung

Veröffentlicht:

KÖLN. Wenn der Betroffene in die Untersuchung einwilligt, ist eine Röntgenuntersuchung auch zur Altersbestimmung zulässig. Das hat das Oberlandesgericht Hamm (OLG) in einem rechtskräftigen Beschluss entschieden (Az.: 6 UF 155/13).

Eine junge Frau aus Guinea hatte geklagt, nachdem bei ihr ein höheres Alter festgestellt worden war als zunächst angenommen.

Das Argument: Das rechtsmedizinische Gutachten hätte nicht verwendet werden dürfen, weil sie unter Verstoß gegen die Röntgenverordnung geröntgt worden sei, die eine Altersbestimmung nicht als Zweck vorsehe.

Da die Frau in die Untersuchung eingewilligt hatte und auch keine Zwangslage vorlag, seien die Ergebnisse verwertbar, entschied dagegen das OLG. (iss)

Mehr zum Thema

Brandbrief

ABDA appelliert an Habeck, höhere Skonti zu erlauben

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Koordinierende Versorgung als Ziel

Long-COVID-Richtlinie in Kraft - jetzt fehlt noch die Vergütung

Lesetipps
128. Deutscher Ärztetag in der Mainzer Rheingoldhalle.

© Rolf Schulten

Berufliche Qualifikation

Ärztetag fordert von der EU Priorität für Gesundheitsthemen