Ärzte Zeitung online, 12.02.2016

Prozess-Fortsetzung

Mordprozess gegen Hebamme - Gutachter spricht

Eine Hebamme soll versucht haben, Schwangere vor der Kaiserschnitt-OP zu töten. Der Mordprozess gegen die Frau geht heute weiter.

MÜNCHEN. In sieben Fällen soll eine Hebamme versucht haben, Schwangere zu ermorden. Im Klinikum Großhadern und zuvor im Krankenhaus Bad Soden (Hessen) soll sie Patientinnen vor der Kaiserschnitt-Operationen den Blutverdünner Heparin gegeben haben. Sie überlebten dank Notoperationen. Voraussichtlich soll ein Sachverständiger gehört werden.

Das Klinikum Großhadern hatte Anzeige erstattet, nachdem das Mittel in Infusionsschläuchen nachgewiesen worden war. Die Staatsanwaltschaft wirft der Hebamme vor, von der Gefährlichkeit der verabreichten Medikamente gewusst zu haben. (dpa/sts)

Mehr dazu lesen hier ab 16.00 Uhr

Topics
Schlagworte
Recht (11723)
Wirkstoffe
Heparin (333)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »