Ärzte Zeitung, 22.09.2016

Kosmetika

EuGH bestätigt Verzicht auf Tierversuche

LUXEMBURG. Die EU will Kosmetika fördern, die ohne Tierversuche auskommen. Auch in Drittstaaten durchgeführte Tierversuche dürfen daher nicht verwendet werden, um bei der EU-Zulassung die Sicherheit der Mittel nachzuweisen, urteilte am Mittwoch der Europäische Gerichtshof.

Laut einer EU-Verordnung aus 2009 dürfen Hersteller von Kosmetika die Sicherheit ihrer Mittel nicht mehr durch Tierversuche nachweisen. Teilweise schreiben aber andere Länder, etwa Japan und China, Tierversuche für den Sicherheitsnachweis vor.

Wie der EuGH entschied, dürfen auch diese Versuche dann nicht für die EU-Zulassung verwendet werden, stehen umgekehrt aber einer EU-Zulassung auch nicht entgegen. (mwo)

Topics
Schlagworte
Recht (11909)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Cannabis-Studie in der Warteschleife

Ist Cannabis-Konsum für körperlich und psychisch Gesunde gefährlich? Diese Frage soll eine Studie klären. Die Suche nach Teilnehmern läuft – was fehlt ist die Genehmigung. mehr »

Wer finanziert den Ärzten die Telematik?

Der Online-Rollout der Gesundheitskarte erhitzt auch bei der Gesundheits-IT-Messe conhIT die Gemüter. mehr »

Antibiotika machen Skalpell Konkurrenz

Die antibiotische Behandlung von Kindern mit unkomplizierter Appendizitis ist oft erfolgreich. Je nach Erfolgskriterium hat dennoch das Skalpell immer noch die Nase vorn. mehr »