Ärzte Zeitung online, 10.10.2016

Bienenstockluft

Therapie nun doch wieder erlaubt

JENA/WEIMAR. Im Streit um die Behandlung von Patienten mit Bienenstockluft haben die Behörden ein Verbot aufgehoben. Eine Heilpraktikerin aus Jena dürfe die Apitherapie, eine althergebrachte Inhalationsmethode aus der Bienenheilkunde, nun doch weiter praktizieren, erklärte ein Sprecher des Landesverwaltungsamtes in Weimar am Freitag.

Ein entsprechendes Schreiben wurde Ende September versandt. 2015 hatte das Gesundheitsamt Jena auf Anraten des Landesverwaltungsamtes der Heilpraktikerin die Therapie mit sofortiger Wirkung wegen einer "Gefahr für Leib und Leben und Gesundheit" untersagt.

Dagegen war sie in Widerspruch gegangen und hatte vom Verwaltungsgericht Gera recht bekommen. Sie und ihre Berufskollegen befürchteten, dass mit dem Verbot der Methode ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte, der bei Behörden bundesweit Schule macht. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »