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Medikation

DocMorris setzt auf App-Lösung

Die Versandapotheke DocMorris bietet Kunden einen App-gestützten Medikationsplan an.

Veröffentlicht:

KÖLN. Im Bemühen, Kunden enger an sich zu binden, setzt die Versandapotheke DocMorris verstärkt auf digitale Anwendungen.

Mit der "Mobile Pharmacy App" bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, einen digitalen Medikationsplan zu führen, selbst mögliche Wechselwirkungen von Arzneimitteln abzuklären und sich an die Einnahme der Medikamente erinnern zu lassen.

Die Datenpflege liegt ausschließlich in der Hand der Nutzer. Sie können die Barcodes von Medikamenten einscannen oder dafür eine integrierte Suchfunktion verwenden.

Die Suche verfügt nach Angaben von DocMorris über eine sogenannte Autocomplete-Funktion, sodass der Patient nicht den kompletten Medikamentennamen eingeben müsse.

Kunden des Versenders können die App mit ihrem Nutzerkonto bei DocMorris verknüpfen. Sie entscheiden selbst, welche verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Medikamente sie in die App übernehmen wollen.

Umfassender Medikationsplan möglich

In die Medikationsliste können sie natürlich auch Mittel aufnehmen, die sie woanders bezogen haben. Bereits jetzt sei es Patienten damit möglich, ihrem Arzt einen umfassenden Medikationsplan vorzulegen, betont DocMorris.

"Unsere digitalen Produkte ermöglichen unseren Kunden, ihre eigenen Daten in ein selbstbestimmtes und unabhängiges Handeln im Rahmen ihrer individuellen Arzneimitteltherapie zu überführen", sagt der Vorstandsvorsitzende von DocMorris Olaf Heinrich.

Er hat ehrgeizige Ziele: "Mit unserer Digitalstrategie wollen wir unsere Marktführerschaft im digitalen Gesundheitsmarkt weiter ausbauen."

Kunden mit einem iPhone können die App kostenlos im iTunes Store herunterladen. DocMorris bewirbt die Applikation zurzeit bei Stammkunden. Später soll die Werbung auch auf andere Kanäle ausgedehnt werden.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Resonanz positiv. Am häufigsten genutzt wird bislang der Wechselwirkungscheck. (iss)

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