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Parkinsonbund drängt auf Aut-idem-Ausschluss

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NEUSS. Die Deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) hat anlässlich des Welt-Parkinson-Tags Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgefordert, Parkinson-Mittel von der Aut-idem-Substitution auszunehmen.

Parkinson-Patienten, heißt es, müssten oftmals "mehr als 15 Medikamente" individuell kombiniert einnehmen. Die medikamentöse Einstellung könne manchmal wochenlang dauern.

Der Vereinigung seien "tragische Fälle" bekannt, in denen Patienten nach einem medizinisch unbegründeten Produktwechsel ambulant oder sogar stationär komplett neu hätten eingestellt werden müssen.

Die Kosten dafür ließen sich durch Rabattverträge der Kassen "kaum aufwiegen", ist dPV-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff sicher. (cw)

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