Samstag, 25. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 15.01.2013

Virtuelle Arztpraxis

DrEd bietet "Pille danach"

LONDON. Die in London ansässige Online-Arztpraxis "DrEd" bietet jetzt auch eine Sprechstunde für die "Pille danach" an.

Das Rezept wird dann an eine deutsche Versandapotheke geschickt, die das Medikament bis 12 Uhr mittags des Folgetages ausliefert. Die Gebühr für die ärztliche Beratung, das Rezept, das Medikament und den Versand beträgt 35 Euro.

Die Sprechstunde werde an sechs Tagen angeboten, heißt es. Lediglich von Freitagabend 18 Uhr bis Samstagabend 18 Uhr ist der Dienst nicht zu erreichen.

Das Telemedizin-Unternehmen begründet seine Angebotserweiterung mit einer Umfrage von 2008, der zu Folge zwei Drittel der befragten Frauen die in Deutschland für die Notfallverhütung vorgeschriebene ärztliche Beratung "als zusätzlichen Stress in einer ohnehin schwierigen Situation empfinden" beklagte.

Ein weiteres Drittel beklagte zudem "eine abschätzige oder respektlose Behandlung in den Praxen und Notfallambulanzen". Seit Kurzem bietet "DrEd" auch online-basierte Video-Sprechstunden an. (cw)

|
[15.01.2013, 15:26:46]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Ganz entspannt in "Nederland"
Da heißt die "Pille danach" einfach "Pechpill" und ist wesentlich preisgünstiger. Die Verordnung gelingt übrigens ganz ohne Häme, wenn man sich auch als Mediziner einfach nur an selbst erlebtes Verhütungs-Malheur erinnert.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Ebola-Patient am UKE: Heilende Therapie - mit Überraschungen

Nach der Behandlung am Hamburger UKE ist ein Ebola-Patient als geheilt entlassen worden. Jetzt haben die Ärzte Details zur Krankengeschichte und der erfolgreichen Therapie verraten. Sie sehen in der Behandlung einen Präzedenzfall. mehr »

Neuinfektionen: Ebola erreicht New York und Mali

Ebola breitet sich aus: Erstmals sind Fälle in New York und Mali aufgetreten. Der erkrankte Arzt in den USA liegt auf einer Isolierstation - aber hat er das Virus vorher schon weitergegeben? mehr »

Hygiene-Mängel: Chef der Mannheimer Uniklinik räumt seinen Stuhl

Haare, Knochensplitter, tote Fliege im OP: Zu den Hygieneverstößen an der Mannheimer Uniklinik sind neue Details bekannt geworden. Einem Medienbericht zufolge sollen die Mitarbeiter auf die Mängel hingewiesen haben - doch geändert hat sich nichts. Der Geschäftsführer tritt ab, die Klinik will das Vertrauen der Patienten zurückgewinnen. mehr »