Ärzte Zeitung, 16.07.2008

Glaxo verbündet sich mit Actelion

NEU-ISENBURG (ava). Das Schweizer Biotechnologieunternehmen Actelion hat für sein neuartiges Schlafmittel Almorexant das bisher teuerste Kooperationsabkommen der Biotech-Industrie abgeschlossen.

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) lässt sich die gemeinsame exklusive Vermarktung des Medikaments bis zu 3,3 Milliarden Schweizer Franken (etwa zwei Milliarden Euro) kosten. Der Gewinn aus den Verkäufen wird zwischen den beiden Unternehmen aufgeteilt. Das teilte GSK in London mit.

Almorexant wird seit Ende 2007 in einer Phase-III-Studie getestet, 2009 dürften erste Ergebnisse vorliegen. Als Orexin-Rezeptor-Antagonist blockiert Almorexant vorübergehend die im Gehirn produzierten gleichnamigen Neuropeptide, die bei der Erhaltung des Wachzustandes wichtig sind. Patienten sollen damit nebenwirkungsfrei und schneller einschlafen können als bei bisher verfügbaren Medikamenten.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10797)
Organisationen
Actelion (96)
GlaxoSmithKline (1114)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »