Ärzte Zeitung, 28.07.2008

Biotech-Firma LipoNova stellt Insolvenzantrag

HANNOVER (dpa). Das Biotechnologie-Unternehmen LipoNova aus Hannover hat nach Unternehmensangaben vergangene Woche wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Antrag auf Insolvenz gestellt.

LipoNova hat derzeit noch kein Produkt auf dem Markt. Finanzchef Oliver Keilhack sagte, die Behörden verweigerten der Firma bisher die Erlaubnis, den Wirkstoff Reniale auf den Markt zu bringen. Er sehe aber noch Chancen zur Rettung des Unternehmens, das rund 20 Mitarbeiter hat.

Von seinem Hauptprodukt Reniale, das nach der angestrebten Zulassung zur Behandlung von Nierenzellkrebs eingesetzt werden soll, erhofft sich das Unternehmen einen jährlichen Spitzenumsatz von rund einer Milliarde Euro.

Reniale ist nach Firmenangaben die erste autologe Behandlungsoption, deren Wirksamkeit und Sicherheit als adjuvante Therapie in Fällen von nicht metastatischen Tumoren nachgewiesen sei. Das Mittel hat eine klinische Phase-III-Studie abgeschlossen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10650)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »