Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Praxen auf dem Weg zum Markenerlebnis

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

"Gemeinschaftspraxis Müller, Meyer, Schulze, Bauer am Apparat" - große Alternativen zu dieser Standard-Begrüßungsformel gab es bis vor Kurzem nicht. Seit jedoch das Werbeverbot für Ärzte gelockert wurde, genießen Praxischefs mehr Freiheiten - zum Beispiel bei der Namensgebung.

Einige Ärzte setzen bereits auf wohlklingende Namen, die aus ihren Praxen erlebbare Markenprodukte mit einem Markenversprechen machen sollen. Das Orthopaedicum in Kiel ist ein Beispiel dafür. Für Patienten werden die Leistungsspektren der einzelnen ärztlichen Anbieter konkreter definierbar. Einprägsame und selbsterklärende Namen steigern beim Kontakt mit Patienten die Erinnerungsleistung. Es bedarf bis zu sieben Kontakten, bis zum Beispiel eine Anzeige im Lokalblatt bei Lesern in Erinnerung bleibt.

Zwei Dinge müssen beachtet werden, wenn man auf den Trend aufspringen will: Grenzenlose Namensfreiheit gibt es nicht. Rechtsrat empfiehlt sich hier. Zudem muss auch das Markenversprechen - zum Beispiel guter Service und Medizin auf neuestem Stand - beim Besuch in der Praxis von den Dienstleistern eingelöst werden. Sonst kann es leicht passieren, dass der einprägsame Name rasch in aller Munde ist - im negativen Sinne.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Praxislandschaft 2040

Studie: In welchen Regionen mittelfristig die größten Hausarztlücken drohen

Zusatzeinkommen

Lukratives Prüfgeschäft: Versorgerpraxen in der klinischen Forschung

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

GKV-Sparpaket: Bundesrat stimmt „mit Schmerzen“ zu

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinie

Wie Sie Schmerzen bei Demenz-Patienten erkennen

Gegen Über- und Unterversorgung

„Klug entscheiden“-Empfehlung zu Vorhofflimmern: Das steht drin

Lesetipps
Ein verschrumpelter roter Luftballon mit ganz wenig Luft.

© Jörg Lantelme / Stock.adobe.com

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose

Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen