Ärzte Zeitung, 04.11.2008

Siemens trennt sich von Computersparte und stärkt Medizin

MÜNCHEN (dpa). Der Elektro- und Medizintechnikkonzern Siemens steigt beim Computerhersteller Fujitsu Siemens aus. Der japanische Joint-Venture-Partner Fujitsu übernehme die 50-prozentige Beteiligung von Siemens zu einem Kaufpreis von rund 450 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.

Das Geschäft solle zum 1. April 2009 abgeschlossen werden und stehe noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden.

Im Zuge der Transaktion gebe Fujitsu-Siemens-Chef Bernd Bischoff den Vorstandsvorsitz "aus persönlichen" Gründen ab, hieß es. Zu seinem Nachfolger sei der derzeitige Finanzchef des Unternehmens, Kai Flore, ernannt worden. Nach dem Schritt werde man sich weiter auf die strategische Entwicklung der Sektoren Industrie, Energie und Gesundheit konzentrieren, so Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser laut Mitteilung.

"Wir freuen uns, dass unser Partner Fujitsu unsere Beteiligung an Fujitsu Siemens Computers übernimmt und das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen wird."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »