Ärzte Zeitung, 13.11.2008

Akademikermangel bremst Forschung in Deutschland

BERLIN (dpa). Die geringe Zahl von Abiturienten und Studenten in Deutschland schwächt nach Einschätzung von Wirtschaftsforschern nachhaltig die Innovationskraft hierzulande.

Im "Innovationsindikator 2008" kritisiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zugleich, dass Staat und Unternehmen nach wie vor zu wenig in Forschung und Entwicklung investieren. Auch sei in der deutschen Bevölkerung die Offenheit für eine Berufstätigkeit von Frauen mit Kindern nur unterdurchschnittlich ausgeprägt.

Unter 17 führenden Industrienationen belegt Deutschland nach der Studie in der Gesamtbewertung der Innovationsfähigkeit erneut nur den achten Rang. Spitzenreiter sind Schweden, die USA und die Schweiz.

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