Ärzte Zeitung, 21.11.2008

Dachfonds bieten Anlegern eine Reihe von Optionen

Commerzbank: Kursgewinne unterliegen auch nach dem 1. Januar 2009 nicht der Abgeltungssteuer

NEU-ISENBURG (hai). Was raten Versicherungen oder Banken Anlegern in Sachen Abgeltungssteuer? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. Lesen Sie heute die Antwort der Commerzbank.

Anleger sollten noch vor Jahresende Anteile an breit investierenden Dachfonds erwerben, rät Christian Machts, Leiter Produktentwick- lung im Privatkundengeschäft der Commerzbank. Dachfondsmanager können auch nach dem 1. Januar 2009 das ihnen anvertraute Vermögen steuerfrei zwischen Aktien-, Renten- und alternativen Investmentfonds hin- und herbewegen. "Die dabei erzielten Kursgewinne unterliegen nicht der Abgeltungssteuer plus Solizuschlag und Kirchensteuer ", so Machts.

Dachfonds liegen unterschiedliche Anlagestrategien zugrunde. Machts: "Die Anleger können so nach ihrem individuellen Rendite-Risiko-Profil entscheiden, in welchem Umfang sie maximal in einzelnen Marktsegmenten investiert sein wollen." Zudem gibt es Dachfonds, die mit fortschreitender Laufzeit aus Geldmarkt und Rentenanlagen in Aktien umschichten und so deren Renditechancen bei kalkulierbarem Risiko nutzen.

Professionell gemanagte Dachfonds könnten ohne Steuerverluste auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten reagieren. So hätten Commerzbank-Manager bereits vor Beginn der aktuellen Börsenturbulenzen in ihren Dachfonds die Aktienquote zugunsten von Geldmarkt- und Rentenfonds reduziert.

Weitere Beiträge zur Serie:
"Geldanlage in Zeiten von Abgeltungssteuer und Finanzkrise"

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