Ärzte Zeitung, 09.01.2009

Zukunft des Pharmahändlers Phoenix ungewiss

ULM (dpa). Nach dem beschlossenen Verkauf des Pharmakonzerns ratiopharm (wir berichteten) ist auch eine Veräußerung anderer Merckle-Firmen noch nicht vom Tisch. Ein Verkauf des Pharmagroßhändlers Phoenix bis Jahresende sei noch im Gespräch, berichtete die britische Tageszeitung "Times" in ihrer Online- Ausgabe.

Dies sei eine Kreditbedingung der Banken. Zur Phoenix-Gruppe gehört nach "Times"-Angaben auch die Apothekenkette Rowlands in Großbritannien. Die Phoenix-Gruppe mit Sitz in Mannheim werde mit sechs Milliarden Euro bewertet. Mit rund 22 000 Beschäftigten erzielte Phoenix im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro.

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) will unterdessen mit allen Mitteln den Verkauf des Generika-Herstellers ratiopharm an eine Heuschrecke verhindern. "Wir wollen nicht, dass das Unternehmen zerschlagen wird", sagte Peter Stolhofer, Gewerkschaftssekretär der IG BCE, am Freitag in Ulm.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »