Ärzte Zeitung, 08.04.2009

KKH und BKK Allianz schließen sich zusammen

HANNOVER (cben). Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die BKK Allianz haben sich am 1. April zur neuen Krankenkasse KKH-Allianz zusammengeschlossen. Spätestens zum 1. Juli werde sich auch die METRO AG Kaufhof BKK der neuen KKH-Allianz anschließen, kündigte die KKH an. Die neue KKH-Allianz hat mehr als zwei Millionen Versicherte und nimmt Platz 10 unter den knapp 200 gesetzlichen Kassen ein. Die Beteiligten versprechen sich von der Fusion und der bereits bestehende Kooperation der KKH mit der Allianz Privaten Krankenversicherung einen "einheitlichen Marktauftritt", wie es hieß.

Für alle Versicherten der KKH-Allianz soll mit der jetzt vollzogenen Fusion das Leistungsangebot wachsen und die Qualität der Gesundheitsversorgung besser werden. Durch gemeinsame Verträge mit dem Kooperationspartner Allianz werde die neue Kasse ihre Marktmacht gegenüber Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen deutlich stärken, kündigte die Kasse an.

Kunden der KKH-Allianz stehen Zusatzversicherungen der Allianz Privaten zu Sonderkonditionen offen. Zudem verzichtet die Allianz Private bei KKH-Allianz Versicherten bei vielen Tarifen auf die sonst übliche allgemeine Wartezeit von drei Monaten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »