Ärzte Zeitung, 20.05.2009

Generika-Geschäft von EBEWE geht an Sandoz

BASEL (dpa). Die Schweizer Sandoz übernimmt das Generika-Geschäft der österreichischen EBEWE Pharma. Der Kaufpreis liegt bei 1,4 Milliarden Franken (etwa 926 Millionen Euro), wie die Sandoz-Muttergesellschaft Novartis mitteilte. Mit der Übernahme erhalte Sandoz einen besseren Zugang zu injizierbaren Krebsarzneien. Sandoz schaffe sich eine wichtige Geschäftseinheit für generische Onkologika und damit die Plattform für globales Wachstum.Sandoz will den Geschäftsbereich zu einem neuen globalen Kompetenzzentrum am bisherigen EBEWE-Pharma-Standort im österreichischen Unterach aufbauen. EBEWE Pharma beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 188 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 53 Millionen Euro. Den separaten Geschäftsbereich injizierbarer neurologischer Produkte von EBEWE Pharma übernimmt Sandoz nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »