Ärzte Zeitung, 27.11.2009

Patientenwerbung in USA erhöht nur Arzneipreise

NEU-ISENBURG (reh). Eine Studie im Archives of Internal Medicine (2009; 169: 1969 bis 1974) zeigt jetzt: Die in den USA erlaubte direkt an Patienten gerichtete Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel steigert nicht den Konsum beziehungsweise die Zahl der Verordnungen.

Was allerdings gestiegen ist, sind laut der Studie die Medikamentenpreise. Das wiederum habe die Ausgaben für die Arzneitherapie weiter in die Höhe getrieben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »