Studie: Zahl der Vollzeitstellen in Deutschland sinkt

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NEU-ISENBURG (reh). Die Zahl der unbefristeten Vollzeitstellen ist in Deutschland seit 2001 im internationalen Vergleich deutlich zurückgegangen. Dagegen nahm der Umfang von Teilzeitjobs und befristeter Beschäftigung zu. 

So lautet das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Bertelsmann Stiftung und des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). 2008 befanden sich nach der Studie 60,1 Prozent aller Beschäftigten im Alter zwischen 25 und 64 Jahren in einer Vollzeitbeschäftigung. 4,6 Prozent weniger als in 2001. 

Im internationalen Vergleich hätten nur Polen, die Niederlande, Luxemburg und Malta größere Rückgänge zu verzeichnen. Vor allem im Dienstleistungssektor gebe es weniger Vollzeitstellen. Außerdem habe es in den letzten Jahren nur eine schwache Lohnentwicklung gegeben: In Deutschland stiegen die Nettolöhne zwischen 2001 und 2008 lediglich um 1,6 Prozent. Der Durchschnitt in Europa lag dagegen bei 2,9 Prozent.

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