Ärzte Zeitung, 16.04.2010

EU prangert gefährliche Waren aus China an

BRÜSSEL (dpa). In der Europäischen Union (EU) haben die Meldungen über gefährliche Verbraucherprodukte zugenommen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der gemeldeten Waren, die ein Gesundheitsrisiko für Konsumenten bedeuten, um sieben Prozent, wie aus dem der Tageszeitung "Die Welt" vorliegenden Jahresbericht des EU-Schnellwarnsystems Rapex hervorgeht.

60 Prozent der insgesamt fast 2000 beanstandeten Waren kamen aus China. Der größte Teil der Meldungen bezog sich auf Kinderspielzeug. Außerdem bemängelten die staatlichen Kontrollstellen vor allem Bekleidungsartikel, Motorfahrzeuge und Elektrogeräte. Zu den häufigsten Risiken gehören chemische Reaktionen (26 Prozent), Verletzungen (21 Prozent) und die mögliche Beeinträchtigung der Atmung (14 Prozent).

Deutschland belegt bei der Zahl der nach Brüssel gemachten Meldungen den zweiten Platz. EU-Kommissar John Dalli erläutert den Report an diesem Donnerstag in Brüssel.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »