Ärzte Zeitung, 28.01.2011

Laboranbieter spüren Folgen der Marktkonzentration

BERLIN (maw). Der deutsche Markt für Labormedizin ist nach Angaben des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) im Wandel. So würden Krankenhaus-Labore ausgegliedert, Finanzinvestoren beteiligten sich an ärztlichen Laborunternehmen und bildeten internationale Unternehmensverbünde.

Für die Hersteller von Reagenzien und Geräten für das ärztliche Labor seien die Folgen dieses Konzentrationsprozesses bereits deutlich spürbar. "Die Nachfrage konzentriert sich auf immer weniger Kunden. Der Druck auf die Preise wächst", betonte der VDGH-Vorstandsvorsitzende Matthias Borst am Freitag in Berlin auf dem Branchentreff "VDGH-Diagnostica-Forum".

Nach vorläufigen Zahlen sei die klassische Labordiagnostik in Deutschland im vergangenen Jahr lediglich um 0,3 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro gewachsen, der Gesamtmarkt sogar um 0,9 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro geschrumpft. Für 2011 prognostiziert Borst laut VDGH ein Wachstum "mit angezogener Handbremse".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »