Ärzte Zeitung, 10.05.2011

Wall Street Journal: Microsoft kauft Skype

NEW YORK/BERLIN (dpa). Microsoft steht laut einem Zeitungsbericht kurz davor, den Internettelefonie-Dienst Skype zu kaufen.

Der Windows-Konzern wolle sieben bis acht Milliarden Dollar zahlen, schrieb das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Dienstag in der Online-Ausgabe. Möglicherweise ist der Preis das Ergebnis eines Bieterwettstreits.

Zuletzt hatte es auch Berichte über Gespräche von Skype mit Google und Facebook gegeben. Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphone-Geschäft gut gebrauchen. Es wäre der bisher größte Zukauf des Software-Riesen.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videobildern. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Der Dienst hat weltweit mehr als 550 Millionen registrierte Nutzer.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10489)
Organisationen
Google (330)
Microsoft (206)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »