Ärzte Zeitung, 15.11.2011

Android hält die Hälfte des Smartphone-Marktes

EGHAM (dpa). Android hat den Smartphone-Markt fest im Griff: Laut Marktforschern läuft inzwischen gut jedes zweite verkaufte Computer-Handy weltweit mit dem Google-Betriebssystem.

Im dritten Quartal lag der Marktanteil bei 52,5 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen Gartner errechnet hat. Im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 25,3 Prozent hat sich der Android-Anteil damit in kurzer Zeit bereits mehr als verdoppelt.

Insgesamt verlangsamte sich das Wachstum im boomenden Smartphone-Markt jedoch deutlich. Noch im zweiten Quartal waren die Verkäufe im Jahresvergleich um 74 Prozent hochgeschossen, jetzt registrierte Gartner nur ein Plus von 42 Prozent.

Die Nachfrage in China und Russland sei hoch gewesen, in Westeuropa und den USA dagegen zurückhaltend.

Samsung größter Smartphone-Hersteller

Das hänge unter anderem damit zusammen, dass Nutzer auf neue Geräte gewartet hätten - so wie das iPhone 4S, das Mitte Oktober in den Handel kam.

Samsung wurde unterdessen zum weltgrößten Smartphone-Hersteller mit rund 24 Millionen verkauften Geräten. Apple kam mit seinen älteren iPhone-Modellen noch auf gut 17 Millionen verkaufte Smartphones.

Das sicherte Apples iOS-Betriebssystem den dritten Platz in der Wertung der Smartphone-Plattformen mit einem Marktanteil von 15 Prozent, ein leichter Rückgang im Vergleich zu den 16,6 Prozent des Vorjahres.

Über fünf Prozent Wachstum beim Abverkauf

Auf Rang zwei ist immer noch Nokias auslaufendes Symbian mit 16,9 Prozent. Vor einem Jahr war Symbian allerdings noch Marktführer mit 36,3 Prozent.

Insgesamt wurden laut Gartner weltweit 440,5 Millionen Mobiltelefone verkauft, ein Plus von 5,6 Prozent. Gut jedes vierte Handy - 26 Prozent - ist inzwischen ein Smartphone, in Märkten wie Westeuropa und die USA liegt dieser Anteil noch deutlich höher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »