Ärzte Zeitung online, 09.03.2012

Neue Chefs bei FMC und Kabi

BAD HOMBURG (dpa). Mit Managern aus den eigenen Reihen regelt der Medizintechnik-Konzern Fresenius SE die Nachfolge an den Spitzen seiner beiden wichtigsten Tochtergesellschaften.

Der US-Amerikaner Rice Powell (56) wird ab dem kommenden Jahr die Geschicke des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) lenken, wie das Unternehmen am Freitag in Bad Homburg bei Frankfurt nach den entsprechenden Aufsichtsratsbeschlüssen mitteilte.

FMC ist ebenso wie der Mutterkonzern FSE im deutschen Leit-Aktienindex DAX notiert.

Der bisherige Nordamerika-Chef und FMC-Vize Powell folgt auf den 71 Jahre alten Ben Lipps, der das Unternehmen seit 1999 leitet und den Umsatz seitdem mehr als verdreifacht hat. Lipps wurde zum Ehrenvorsitzenden des FMC-Aufsichtsrats ernannt.

Sitz auch im Gesamtvorstand

An die Spitze der Infusionssparte Fresenius Kabi rückt der 44 Jahre alte Schwede Mats Henriksson, der seit 1999 im Kabi-Vorstand sitzt und bislang die Region Asien-Pazifik verantwortet.

Seit diesem Monat ist er auch stellvertretender Vorstandschef der Sparte. Henriksson folgt auf Rainer Baule (63), der wie Lipps planmäßig zum Jahresende 2012 ausscheidet. Unter Baules Führung hat sich der Kabi-Umsatz seit 2001 ebenfalls mehr als verdreifacht.

Die beiden neuen Vorstandschefs ziehen auch in den Vorstand der Konzernmutter Fresenius SE ein. Sie machte 2011 mit weltweit rund 150.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 16,5 Milliarden Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Diese Videos sollten Sie unbedingt sehen

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag weiterhin

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »