Ärzte Zeitung online, 16.05.2012

Immer mehr Jobs in der Forschung

BERLIN (dpa). In Deutschland arbeiten inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen in der Erforschung und Entwicklung neuer Produkte - so viele wie noch nie.

Dies geht aus dem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten "Bundesbericht Forschung und Innovation" hervor.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte, die Bundesrepublik verfüge über ein "äußerst erfolgreiches Modell, um mit neuen Produkten und Dienstleistungen im weltweiten Wettbewerb zu bestehen."

So weise Deutschland im Vergleich zu den USA etwa doppelt so viele weltmarktrelevante Patente pro Einwohner auf.

Auch bei der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen habe die Bundesrepublik im Verhältnis zur Einwohnerzahl erstmals die USA überholt.

In dem Bericht wird auch auf die erheblichen Ausgabensteigerungen für Bildung, Forschung und Entwicklung von Staat und Wirtschaft verwiesen: So stiegen die jährlichen Ausgaben des Bundes dafür seit 2005 von 9 Milliarden Euro auf derzeit 13,7 Milliarden Euro.

Die deutsche Wirtschaft investierte laut Bericht allein 2010 rund 47 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Der Bundesbericht Forschung und Innovation erscheint alle zwei Jahre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »