Dienstag, 2. September 2014
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Rabattverträge

Teva und Stada gut im Rennen

ULMBAD VILBEL. Erfolge bei aktuellen Rabattausschreibungen großer Kassen melden Teva und Stada. Demnach erzielte die Teva-Gruppe (Teva, ratiopharm, AbZ Pharma und CT Arzneimittel) bei der zum 1. Juni 2013 startenden 10. AOK-Vertrags-Tranche mit Zuschlägen für 22 Wirkstoffe in 172 Gebietslosen das beste Ergebnis aller Bieter.

Insgesamt hatte die AOK Zuschläge für 82 Wirkstoffe erteilt. Das gute Abschneiden der Teva-Firmen sei "auch ein Beweis für Qualität und Effizienz der deutschen Produktionsstandorte des Unternehmens", heißt es.

Denn die gewonnenen Wirkstoffe, darunter die Blutdrucksenker Ramipril/HCT, Bisoprolol/HCT und Enalapril, werden in Ulm und Blaubeuren produziert.

Die Stada-Töchter Aliud und Stadapharm konnten bei derselben AOK-Ausschreibung 18 Wirkstoffe in 125 Gebietslosen gewinnen; darunter etwa das umsatzstarke Opioid Tramadol sowie das Bisphosphonat Ibandronsäure.

Auch bei den im April anlaufenden Verträgen der TK und der Barmer GEK sei Stada gut dabei, heißt es.

Bei der achten TK-Ausschreibung habe Stada 55 von 80 Wirkstoffen erhalten, darunter umsatzstarke Präparate wie Omeprazol und Oxycodon. Bei der Barmer bekam Stada elf der 51 erteilten Zuschläge, darunter Nebivolol und Meloxicam. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Lebenszeit: Männer verrauchen neun Jahre

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet und sich auch sonst gesund ernährt, lebt bis zu 17 Jahre länger. Berechnungen des DKFZ zeigen außerdem: Durch das Rauchen geht die meiste Lebenszeit flöten. mehr »

KHK: Ivabradin enttäuscht überraschend

Ivabradin kann die Progression der koronaren Herzkrankheit bei Patienten ohne Herzschwäche nicht aufhalten. Mehr noch: Patienten mit Angina pectoris schadet die Therapie sogar. Das sind die überraschenden Ergebnisse der SIGNIFY-Studie, die jetzt auf dem ESC-Kongress vorgestellt worden sind. mehr »

Medizinstudenten: Ein bisschen mehr Lust aufs Landarzt-Leben

Fast jeder dritte Medizinstudent kann sich eine Zukunft als Hausarzt vorstellen - aufs Land wollen die meisten jedoch nicht. Aber die Unlust nimmt langsam ab. mehr »