Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Rabattverträge

Teva und Stada gut im Rennen

ULMBAD VILBEL. Erfolge bei aktuellen Rabattausschreibungen großer Kassen melden Teva und Stada. Demnach erzielte die Teva-Gruppe (Teva, ratiopharm, AbZ Pharma und CT Arzneimittel) bei der zum 1. Juni 2013 startenden 10. AOK-Vertrags-Tranche mit Zuschlägen für 22 Wirkstoffe in 172 Gebietslosen das beste Ergebnis aller Bieter.

Insgesamt hatte die AOK Zuschläge für 82 Wirkstoffe erteilt. Das gute Abschneiden der Teva-Firmen sei "auch ein Beweis für Qualität und Effizienz der deutschen Produktionsstandorte des Unternehmens", heißt es.

Denn die gewonnenen Wirkstoffe, darunter die Blutdrucksenker Ramipril/HCT, Bisoprolol/HCT und Enalapril, werden in Ulm und Blaubeuren produziert.

Die Stada-Töchter Aliud und Stadapharm konnten bei derselben AOK-Ausschreibung 18 Wirkstoffe in 125 Gebietslosen gewinnen; darunter etwa das umsatzstarke Opioid Tramadol sowie das Bisphosphonat Ibandronsäure.

Auch bei den im April anlaufenden Verträgen der TK und der Barmer GEK sei Stada gut dabei, heißt es.

Bei der achten TK-Ausschreibung habe Stada 55 von 80 Wirkstoffen erhalten, darunter umsatzstarke Präparate wie Omeprazol und Oxycodon. Bei der Barmer bekam Stada elf der 51 erteilten Zuschläge, darunter Nebivolol und Meloxicam. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Wenn aus Urin Bier gebraut wird

Ekelig aber genial? Belgische Forscher wollen Bier aus Urin brauen. Doch das ist kein Marketing-Gag: Mit ihrer Idee möchten sie Bauern in Afrika helfen. mehr »

"Depressionen erklären solche Taten nicht"

Der Amokläufer von München, der Attentäter von Ansbach - beide sollen wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Experten schließen eine Depression als Erklärung jedoch aus. Wir erkären, wieso. mehr »

Kasse muss für Exoskelett aufkommen

Ein schwerbehinderter Patient hat Anrecht auf ein Exoskelett, so ein Sozialgericht. mehr »