Ärzte Zeitung, 25.02.2013

Actavis

Übernahme drückt Gewinn

NEW YORK. Die Übernahme des isländischen Generikakonzerns Actavis durch Watson hat den Jahresgewinn des neuen Gemeinschaftsunternehmens, das seit Kurzem als Actavis firmiert, erheblich geschmälert. So konnte der Umsatz zwar um 28 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) zulegen.

Stark gestiegene Verwaltungskosten und Abschreibungen ließen den Betriebsgewinn jedoch mit 321 Millionen Dollar um 40 Prozent einbrechen. Ebenfalls kräftig erhöhte Zinszahlungen sorgten unterm Strich für einen Rückgang des Jahresüberschusses um 63 Prozent auf 97,3 Millionen Dollar.

Die Erlöse der übernommenen Actavis fließen erst seit November 2012 in die Konzernrechnung ein. Im laufenden Geschäftsjahr, in dem die Umsätze der früheren Actavis voll konsolidiert werden, will der Generikariese 8,1 Milliarden Dollar erwirtschaften. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10649)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »