Ärzte Zeitung online, 30.09.2013

Abbvie

Mit Galapagos Kandidaten gegen Mukoviszidose

CHICAGO / MECHELEN. Der US-Pharmahersteller Abbvie hat mit dem belgischen Biotechunternehmen Galapagos NV eine Millionen-Dollar schwere Allianz zur Entwicklung neuer Medikamente gegen zystische Fibrose (CF) geschlossen.

Ziel der Allianz sei es, orale Wirkstoffe für CF-Patienten zu entdecken, die eine F508-Mutation oder eine G551D-Mutation im CFTR-Gen aufweisen. Dabei handelt es sich um die beiden häufigsten Mutationen bei Mukoviszidose-Patienten.

Ein erster prä-klinischer Kandidat soll noch in diesem Jahr benannt werden, heißt es. Mit ersten klinischen Tests wolle man dann Ende 2014 beginnen.

Die Kooperation bringt Galapagos zunächst eine Einmalzahlung von 45 Millionen Dollar (33 Millionen Euro). Weitere 360 Millionen Dollar können noch fließen, wenn bestimmte Meilensteine in der Entwicklung, Zulassung und Vermarktung erreicht werden.

Mit Galapagos unterhält Abbvie seit rund eineinhalb Jahren bereits ein gemeinsames Entwicklungsprojekt zu einem oralen Januskinase-1-Hemmer gegen rheumatoide Arthritis. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »