Ärzte Zeitung online, 12.11.2013

Medigene

Finanzierung bis 2015 gesichert

Die Verluste des Münchener Start-ups halten sich im Rahmen der Erwartungen.

MÜNCHEN. Das börsennotierte Müchener Start-up Medigene hat in den ersten neun Monaten 2013 den Umsatz um 14 Prozent auf 2,8 Millionen Euro erhöht.

Die Einnahmen stammen ausnahmslos aus Verkäufen seines Grüntee-Extraktes Veregen® zur Behandlung von Genitalwarzen. Der Betriebsverlust ging in der Berichtszeit um vier Prozent auf -6,7 Millionen Euro zurück. Insgesamt addierten sich die Verluste auf 7,7 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr, ließ Medigene verlauten, werde sich der Konzernumsatz "voraussichtlich am unteren Ende der prognostizierten acht bis neun Millionen Euro bewegen". Der Verlust werde auf EBITDA-Ebene erwartungsgemäß zwischen acht und zehn Millionen Euro betragen.

Medigenes Barmittelbestand betrug den Angaben zufolge Ende September 11,7 Millionen Euro. Man gehe davon aus, heißt es, "dass die Finanzierung des Unternehmens mindestens bis Anfang 2015 gesichert ist". (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10474)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »