Ärzte Zeitung online, 10.12.2013

Paketzustellung

Erfolgreiche Pillendrohne

Von einer Apotheke aus startet die erste Paket-Drohne der Deutschen Post.

BONN. Die Deutsche Post DHL hat erstmals einen Drohnen-Einsatz für die Paketzustellung getestet. Bei dem Probelauf brachte ein "DHL-Paketkopter" am Montag ein Paket von einer Apotheke in Bonn zur Konzernzentrale auf der anderen Rheinseite.

Konkrete Pläne, das unbemannte Kleinfluggerät im regulären Zustellbetrieb einzusetzen, hat die Post noch nicht. "Wir stehen erst ganz am Anfang des Forschungsprojekts", sagte Post-Manager Ole Nordhoff.

Erst vor wenigen Tagen hatte der weltgrößte Online-Händler Amazon angekündigt, künftig Päckchen auch mit Mini-Drohnen zustellen zu wollen. Auch der US-Paketdienst UPS denkt nach eigenen Angaben über den Einsatz von solchen Transportkoptern nach. (dpa)

[10.12.2013, 15:37:18]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Mit Drohnen droht man nicht!
Schon gar nicht mit "Pillendrohnen", die die Flugsicherheit bzw. die Luftraumüberwachung beeinträchtigen können. Was passiert denn, wenn so eine Drohne mit einem Polizei- oder Rettungshubschrauber in der Luft zusammen stößt?

Ich glaube eher, die Verantwortlichen bei der Deutschen Post/DHL und beim Welt-größten Niedriglohn-Online-Händler Amazon haben zu viele SciFi-Filme gesehen. Oder alles geglaubt, was im (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 im Jahr 2004 unter der Regie von Michael "Bully" Herbig schon möglich war ("Space taxi to the sky!" von Til Schweiger).

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »